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Wirtschaftskriminalität ist längst im Mittelstand angekommen!

Mittelständische Unternehmen müssen in Vorkehrungen gegen Wirtschaftskriminalität investieren:

Betrug, Untreue und Unterschlagung stellen als analoge Formen der Wirtschaftskriminalität für Unternehmen in Deutschland nach wie vor eine ernstzunehmende Bedrohung dar. Jedes dritte Unternehmen in Deutschland meldete auch in 2018 mindestens einen Fall von Wirtschaftskriminalität. Ein signifikanter Rückgang dieser Zahlen ist nicht zu erwarten.

Klassische Bereicherungsstraftaten und Internetkriminalität
Wirtschaftskriminalität beschreibt das vielseitige Feld von klassischen Bereicherungsstraftaten wie Betrug, Untreue, Unterschlagung, Korruption, Falschbilanzierung, Geldwäsche, Insiderhandel, Produktpiraterie, Industriespionage und Insolvenzdelikte, aber auch den stetig wachsenden Bereich der Internetkriminalität.

Globalisierung und Digitalisierung birgt Risiken
Zwar fokussiert sich die Berichterstattung der deutschen Medien vor allem auf die Schadensfälle in großen Konzernen, doch aufgrund der Globalisierung und der einhergehenden, internationalen Vernetzung sowie der fortschreitenden Digitalisierung agieren mittelständische Unternehmen längst in einem ähnlich komplexen Umfeld wie Großunternehmen und sind damit auch vergleichbaren Risiken ausgesetzt. Mit der zunehmenden Digitalisierung wurden auch hier neue Angriffswege geschaffen, denen die Unternehmen derzeit noch keine entsprechenden Abwehrmaßnahmen entgegensetzen können.

Mittelstand als lohnendes Ziel
Wirtschaftskriminalität verursacht in Unternehmen erhebliche Gefahren und kann schlimmstenfalls zu existenzbedrohenden Schäden führen. Der Anteil der Unternehmen, die wirtschaftskriminelle Handlungen generell als ernsthaftes Problem betrachten, ist in den letzten Jahren auf über 80 Prozent gestiegen. Auch der Mittelstand hat erkannt, dass er eigenen Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden lohnende Ziele für wirtschaftskriminelle Handlungen bietet. CEO-Fraud (Kriminelle versuchen sich als Geschäftsführer auszugeben) und Payment Diversion Fraud (die Umlenkung von Zahlungsströmen) haben sich zu systematisch angewandten Betrugsmethoden entwickelt, die auch für deutsche Unternehmen ein signifikantes Bedrohungspotential bergen. Beinahe jedes zweite Unternehmen wurde in den vergangenen 24 Monaten mindestens einmal zum Ziel einer derartigen Attacke.

Als Grundstein für eine nachhaltige Risikominimierung dient eine fundierte Risikoanalyse, um die eigenen Schwachstellen und Risiken individuell zu erfassen und darauf gezielt reagieren zu können.

Eine Vertrauensschadenversicherung spielt hierbei ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Absicherung von Unternehmensrisiken und kann dabei helfen, dass böse Überraschungen - sowohl analog als auch digital - vermieden werden.

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Quelle: Berkley Deutschland - José David Jiménez und Alexa von Brevern